



Über einen Zeitraum von fünf Jahren durften wir die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK) bei einem umfassenden Transformationsprozess begleiten – von den ersten Studien im Bestandsgebäude über die Suche nach einer geeigneten Immobilie bis hin zur Planung und Realisierung des neuen Bürostandorts im historischen Gerling Quartier in Köln.
Der Ausgangspunkt des Projekts war ein prägnantes Briefing des Auftraggebers: „Wir wollen den Beamtenmuff rausbekommen.“ Dieses Ziel bildete den Leitgedanken für die Entwicklung einer zeitgemäßen, offenen und identitätsstiftenden Arbeitsumgebung.

Standort Köln, Nordrhein-Westfahlen, Deutschland
Bürofläche 7500 qm
Fertigstellung Dezember 2025
Fotos www.hgesch.de
- Entwurf ingelhoven associates gmbh Düsseldorf
- Ausführung FN Architekt Hamburg

Auf rund 7.500 m² Bürofläche, verteilt über sechs Geschosse, entstand eine moderne Arbeitswelt, die die unterschiedlichen Anforderungen an heutige Büroarbeit vereint. Neben klassischen Bürostrukturen wurden vielfältige Arbeitsbereiche geschaffen, die Kommunikation, Konzentration und Zusammenarbeit gleichermaßen fördern.
Das Raumkonzept kombiniert offene Arbeitsbereiche mit Rückzugsorten für konzentriertes Arbeiten. Ergänzt wird dies durch Fokusräume, Besprechungsräume sowie Projekträume mit flexibel nutzbaren Strukturen, die sich an unterschiedliche Arbeitsformate anpassen lassen.
Besondere Bedeutung kommt den informellen Begegnungszonen zu: Lounges zum Austausch, kommunikative Flurbereiche mit Steh- und Sitzmöglichkeiten sowie Teeküchen auf jeder Etage fördern spontane Gespräche und stärken die interne Vernetzung.










Ein zentrale Begegnungsfläche des Hauses befindet sich auf der 1. Etage: ein großzügiges Mitarbeiterrestaurant mit einer offenen Arena für Meetings, Veranstaltungen und informelles Zusammenkommen. Dieser Bereich fungiert als sozialer Mittelpunkt des Gebäudes und unterstützt eine lebendige Unternehmenskultur.
Ein weiteres Highlight bildet die Besprechungsebene im 6. Obergeschoss, die als Staffelgeschoss ausgebildet ist. Hier befinden sich großzügige Konferenzbereiche, eine kommunikative Teeküchenzone sowie Dachterrassen mit Blick auf den Kölner Dom – ein besonderer Ort für Meetings, Austausch und Veranstaltungen.
Das Projekt verbindet denkmalgeschützte Architektur mit zeitgemäßen Arbeitswelten und zeigt, wie historische Gebäude erfolgreich in moderne Bürostrukturen transformiert werden können. Entstanden ist ein lebendiger Arbeitsort, der den Wandel der Organisation räumlich erlebbar macht – offen, kommunikativ und zukunftsorientiert.




