Büro für eine Unternehmens- beratung im Kölner Gerling Quartier

Raumkonzept und Gestaltung

Aufgrund der geschäftlichen Tätigkeiten des Bauherrn war es das Ziel, eine gewisse Balance zwischen Seriosität, Modernität und einer urbanen Chicness zu schaffen.

Dies wird unterstützt und ergänzt durch die Implementation von stadtbekannten Motiven, die sowohl das traditionelle als auch das junge, dynamische Köln kommunizieren.
Die Basis der Gestaltung bildet der Einsatz von hochwertigen Materialien und Oberflächen in Kombination mit einer modernen Farbwelt. So wurden auf der Fläche im dritten Geschoss sorgfältig ausgewählte und abgestufte Grüntöne eingesetzt, im vierten Geschoss wiederum Blautöne. Hierdurch wird eine abwechslungsreiche Wahrnehmung der Flächen und der Räume erzeugt, nicht zuletzt durch den Einsatz von unterschiedlichen Bodenmaterialien.

Möblierung und Materialien

Ein Mix aus unterschiedlichsten Herstellern rundet das Konzept mit einer abwechslungsreichen Möblierung ab

Der Bodenbelag, ein flachgewebter Teppichboden aus mehreren fein abgestuften Garnfarben, die zudem das Gewebe sichtbar machen, verleiht der Fläche Wertigkeit durch seinen changierenden Charakter. Im Kontrast dazu wurde in Teilbereichen ein Echtholz-Eichenparkett verlegt, welcher sich in den Türen des Glas-Trennwandsystems wiederholt.
Alle Schreinereinbauten sind Maßanfertigungen, die in Ihrer Formensprache, Materialität und Farbe den Gestaltungsmaximen folgen: Seriosität, Modernität und Urbane Chicness, und so wurde auch hier überwiegend mit Echtholzfurnieren gearbeitet. Ein Großteil der Bestandstische wurde aufgearbeitet und wiederverwendet; durch die neue Gestaltung und den neuen Kontext werden Sie jedoch neu wahrgenommen.
Der Leitgedanke der Illustrationen wurde mit einem Kölner Illustrator konzeptionell erarbeitet und umgesetzt. So zeigen die Motive ein abwechslungsreiches Bild von Köln und seinen Bräuchen und sind zudem thematisch den jeweiligen Abteilungen zugeordnet. So wird auch vermieden, dass der Mönchengladbach Fan jeden Tag an Hennes vorbeilaufen muss.
Zudem wurde mithilfe der Illustrationen die klassische Mitarbeiter-Wand neu umgesetzt: jeder Mitarbeiter wird bereits am ersten Arbeitstag ein Teil des Kölner Büros indem er sich mit seinem persönlichen Namens-Schloss an die Hohenzollernbrücke kettet.

Das Gebäude und das Konzept

Die Leitidee war, mehrere Stockwerke mit verschieden Gebäudeabschnitten konzeptionell miteinander zu Verbinden

Die Büroflächen sind Teil des Gerling-Quartiers in Köln, früher Bestandteil des Kölner Versicherungskonzerns, und bestehen auf ca. 3.500qm aus einem Altbau und zwei Neubauteilen. Das Büro verteilt sich auf die drei oberen Stockwerke des Gebäudes, wobei sich die einzelnen Stockwerke jeweils wieder in vier verschiedene Abschnitte gliedern.
Die einzelnen Abschnitte werden durch den Einsatz von Materialien und Farbe für sich individuell wahrgenommen, trotzdem ist alles zusammengehörig. Die Klammer wird durch das übergreifende Raumkonzept gebildet.

Akustik und Schallschutz

Integriert und für den Nutzer nicht sichtbar

Die hohen Anforderungen des Bauherrn an Diskretion und Schallschutz wurden maßgeblich durch das Glas-Trennwandsystem der Firma Strähle umgesetzt. Zudem wurde die Raumakustik wesentlich bestimmt durch die Teppichböden der Firma Carpet Concept, welche mit einem Akustikrücken ausgestattet wurden.

Fotos: Lukas Palik Fotografie

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